In diesem Beitrag geht es um ein häufiges Problem nach der operativen Behandlung der Dupuytren-Erkrankung: Der Finger bleibt trotz technisch erfolgreicher Operation weiterhin eingeschränkt beweglich.

Zunächst wird erklärt, dass eine fehlende Streckfähigkeit eines Fingers nicht immer durch Morbus Dupuytren verursacht ist. Auch angeborene Besonderheiten, Verletzungen von Sehnen oder rheumatische Veränderungen können ähnliche Symptome hervorrufen.

Bei der Dupuytren-Erkrankung selbst kann ein bindegewebiger Strang die Streckung des Fingers mechanisch blockieren. Wird dieser Strang operativ entfernt, ist die Streckfähigkeit oft zunächst wiederhergestellt.

Im dargestellten Fall blieb jedoch trotz vollständig entfernter Kontraktur eine Bewegungsstörung bestehen – insbesondere im Mittelgelenk des kleinen Fingers. Ursache ist häufig eine Gelenksteife, die entsteht, wenn ein Gelenk über längere Zeit nicht vollständig bewegt wird.

Als mögliche zusätzliche Maßnahme kommt eine Arthrolyse (Gelenklösung) infrage. Dabei wird das Gelenk operativ gelöst, um die Beweglichkeit zu verbessern. Allerdings ist dieser Eingriff mit zusätzlichen Gewebsverletzungen verbunden und die langfristigen Ergebnisse sind oft unsicher. Häufig bilden sich erneut Verwachsungen, die zu einer erneuten Steifigkeit führen können.

Daher bleibt als wichtigste Maßnahme die konsequente Handtherapie, um einer erneuten Versteifung vorzubeugen. Diese ist jedoch nicht für alle Patienten leicht umzusetzen.

Der Beitrag betont abschließend, dass trotz erfolgreicher Operation die vollständige Wiederherstellung der Beweglichkeit nicht garantiert werden kann und sich die Situation in manchen Fällen sogar wieder verschlechtern kann.

Dumm gelaufen! Finger trotz OP nicht gerade 😠 @duplife
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