In diesem Video geht es um eine Perspektive, die in vielen Studien zu Morbus Dupuytren zu kurz kommt: die Sicht der Betroffenen selbst. Ich stelle die Arbeit von Sonja Pelzmann vor, in der systematisch erhoben wurde, wie Menschen mit Dupuytren ihren Alltag, ihre Handfunktion und ihre Lebensqualität erleben.
Sie erfahren, welche Einschränkungen Patientinnen und Patienten am häufigsten nennen – zum Beispiel Probleme beim Greifen, bei Haus- und Gartenarbeit, bei Hobbys oder bei feinmotorischen Tätigkeiten. Außerdem gehe ich darauf ein, wie stark Schmerzen, Spannungsgefühl und die sichtbare Verformung der Hand als belastend empfunden werden und welchen Einfluss das auf Beruf, soziale Kontakte und Psyche haben kann.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie gut sich Betroffene informiert fühlen, welche Erfahrungen sie mit Ärztinnen und Ärzten schildern und was sie sich von der Behandlung wünschen. Dabei wird deutlich, dass es vielen nicht nur um „Gradzahl“ und Streckfähigkeit geht, sondern um ganz konkrete Alltagsziele – vom Händeschütteln bis zum Musizieren.
Ich zeige, welche Muster sich in den Antworten der Patientinnen und Patienten abzeichnen und wie wir diese Erkenntnisse in der Sprechstunde nutzen können: zum Beispiel, um bessere Fragen zu stellen, Therapieziele gemeinsam zu definieren und Entscheidungen stärker an den individuellen Prioritäten auszurichten.
Wenn Sie selbst von Dupuytren betroffen sind oder Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, kann dieses Video helfen, die „Patient Journey“ besser zu verstehen. Für weitere verständliche Informationen zu Dupuytren, Knuckle Pads und Behandlungsmöglichkeiten abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.
Diese Studie wurde von der Autorin für den International Dupuytren Award 2026 eingereicht.
Mehr Informationen zum International Dupuytren Award finden Sie auf der Seite der International Dupuytren Society:
https://www.dupuytren-online.info/dupuytren-award/
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Entscheiden Sie mit! @duplife
Gut leben mit Dupuytren 19. April 2026 14:00