Prof. Dr. Bert Reichert

Privatpraxis für Morbus Dupuytren und Handchirurgie

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In diesem Video geht es um eine eher wenig bekannte, aber für Betroffene sehr belastende Begleiterkrankung von Morbus Dupuytren: sogenannte Knuckle Pads – harte Knoten über den Fingerknöcheln. Ich erkläre, was Knuckle Pads sind, warum sie Schmerzen, Funktionsprobleme und kosmetische Sorgen machen können und weshalb es bisher keinen etablierten Standard für die Behandlung gibt.

Ausgangspunkt ist eine aktuelle Fallserie aus den USA: Neun Patientinnen und Patienten mit schmerzhaften Knuckle Pads wurden mit einer niedrig dosierten Strahlentherapie behandelt und im Median neun Jahre nachbeobachtet. Im Video bespreche ich laienverständlich, wie bestrahlt wurde, wie sich die Knoten verändert haben und wie sich Schmerzen und Alltagseinschränkungen entwickelt haben. Besonders interessant: Die meisten Patienten berichteten über Verkleinerung oder Rückbildung der Knoten und deutlich weniger Beschwerden, bei nur milden Nebenwirkungen.

Wichtig ist mir aber auch die Einordnung: Es handelt sich um eine kleine Fallserie, keine große randomisierte Studie, und Strahlentherapie ist sicher nicht für alle der richtige Weg. Ich zeige, für welche Patientengruppen Radiotherapie eine sinnvolle Option sein könnte, welche Grenzen die Daten haben und worüber Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt unbedingt sprechen sollten.

Wenn Sie unter schmerzhaften Knuckle Pads leiden oder jemanden kennen, der davon betroffen ist, kann dieses Video helfen, das Gespräch mit spezialisierten Handchirurgen oder Strahlentherapeuten besser vorzubereiten. Abonnieren Sie „Gut leben mit Dupuytren“, wenn Sie weitere verständliche Infos zu Dupuytren, Knuckle Pads und anderen Begleiterkrankungen erhalten möchten.

In diesem Video geht es um eine eher wenig bekannte, aber für Betroffene sehr belastende Begleiterkrankung von Morbus Dupuytren: sogenannte Knuckle Pads – harte Knoten über den Fingerknöcheln. Ich erkläre, was Knuckle Pads sind, warum sie Schmerzen, Funktionsprobleme und kosmetische Sorgen machen können und weshalb es bisher keinen etablierten Standard für die Behandlung gibt.

Ausgangspunkt ist eine aktuelle Fallserie aus den USA: Neun Patientinnen und Patienten mit schmerzhaften Knuckle Pads wurden mit einer niedrig dosierten Strahlentherapie behandelt und im Median neun Jahre nachbeobachtet. Im Video bespreche ich laienverständlich, wie bestrahlt wurde, wie sich die Knoten verändert haben und wie sich Schmerzen und Alltagseinschränkungen entwickelt haben. Besonders interessant: Die meisten Patienten berichteten über Verkleinerung oder Rückbildung der Knoten und deutlich weniger Beschwerden, bei nur milden Nebenwirkungen.

Wichtig ist mir aber auch die Einordnung: Es handelt sich um eine kleine Fallserie, keine große randomisierte Studie, und Strahlentherapie ist sicher nicht für alle der richtige Weg. Ich zeige, für welche Patientengruppen Radiotherapie eine sinnvolle Option sein könnte, welche Grenzen die Daten haben und worüber Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt unbedingt sprechen sollten.

Wenn Sie unter schmerzhaften Knuckle Pads leiden oder jemanden kennen, der davon betroffen ist, kann dieses Video helfen, das Gespräch mit spezialisierten Handchirurgen oder Strahlentherapeuten besser vorzubereiten. Abonnieren Sie „Gut leben mit Dupuytren“, wenn Sie weitere verständliche Infos zu Dupuytren, Knuckle Pads und anderen Begleiterkrankungen erhalten möchten.

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Strahlentherapie bei Knöchelpolster @duplife

Gut leben mit Dupuytren 5. April 2026 14:00

In diesem Video kommentiere ich kritisch die große finnische DETECT‑Studie von Karjalainen und Kolleginnen, in der Operation, Nadel‑Fasziotomie und Kollagenase bei Morbus Dupuytren direkt miteinander verglichen wurden. Ich fasse nicht nur die Ergebnisse zusammen, sondern bespreche vor allem, was diese Daten in der Praxis bedeuten – und was sie **nicht** leisten können.  

Ein Schwerpunkt ist die Frage: „Wie weit tragen Zwei‑Jahres‑Daten wirklich, wenn wir es mit einer chronischen Erkrankung über Jahrzehnte zu tun haben?“ Ich spreche darüber, warum kleine Winkelunterschiede in der Progression zwar interessant, aber nur ein Teil der Entscheidungsgrundlage sind, und wie der Umgang mit erneuten Behandlungen (Retreatments) die Interpretation der Ergebnisse beeinflusst.  

Besonders wichtig ist mir die Perspektive jüngerer Patientinnen und Patienten: Die traditionelle Empfehlung „Operation für die Jüngeren, Nadel für die Älteren“ greife zu kurz. Ich erläutere, warum gerade jüngere Betroffene mit einer langen „Patientenkarriere“ von einer gut wiederholbaren, minimalinvasiven Strategie profitieren können – mit weniger Narbenfolgen und der Möglichkeit, bei frühen Rezidiven erneut minimalinvasiv zu behandeln.  

Außerdem gehe ich darauf ein, welche Rolle Gewebs‑Regression nach erfolgreicher Nadelbehandlung spielt, warum Kontrakturen am PIP‑Gelenk des Kleinfingers eine besondere Herausforderung darstellen und weshalb eine Operation hier zwar wichtig, aber auch technisch riskanter ist.  

Das Video soll Ihnen helfen, Studienergebnisse nicht als starren Automatismus („Studie sagt: also immer OP“) zu verstehen, sondern als Baustein in einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Patient und Behandler. Wenn Sie solche Einordnungen aus Sicht eines klinisch tätigen Arztes hilfreich finden, abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.

In diesem Video kommentiere ich kritisch die große finnische DETECT‑Studie von Karjalainen und Kolleginnen, in der Operation, Nadel‑Fasziotomie und Kollagenase bei Morbus Dupuytren direkt miteinander verglichen wurden. Ich fasse nicht nur die Ergebnisse zusammen, sondern bespreche vor allem, was diese Daten in der Praxis bedeuten – und was sie **nicht** leisten können.

Ein Schwerpunkt ist die Frage: „Wie weit tragen Zwei‑Jahres‑Daten wirklich, wenn wir es mit einer chronischen Erkrankung über Jahrzehnte zu tun haben?“ Ich spreche darüber, warum kleine Winkelunterschiede in der Progression zwar interessant, aber nur ein Teil der Entscheidungsgrundlage sind, und wie der Umgang mit erneuten Behandlungen (Retreatments) die Interpretation der Ergebnisse beeinflusst.

Besonders wichtig ist mir die Perspektive jüngerer Patientinnen und Patienten: Die traditionelle Empfehlung „Operation für die Jüngeren, Nadel für die Älteren“ greife zu kurz. Ich erläutere, warum gerade jüngere Betroffene mit einer langen „Patientenkarriere“ von einer gut wiederholbaren, minimalinvasiven Strategie profitieren können – mit weniger Narbenfolgen und der Möglichkeit, bei frühen Rezidiven erneut minimalinvasiv zu behandeln.

Außerdem gehe ich darauf ein, welche Rolle Gewebs‑Regression nach erfolgreicher Nadelbehandlung spielt, warum Kontrakturen am PIP‑Gelenk des Kleinfingers eine besondere Herausforderung darstellen und weshalb eine Operation hier zwar wichtig, aber auch technisch riskanter ist.

Das Video soll Ihnen helfen, Studienergebnisse nicht als starren Automatismus („Studie sagt: also immer OP“) zu verstehen, sondern als Baustein in einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Patient und Behandler. Wenn Sie solche Einordnungen aus Sicht eines klinisch tätigen Arztes hilfreich finden, abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.

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Mein Kommentar zur Studie @duplife

Gut leben mit Dupuytren 29. März 2026 14:00

In diesem Video stelle ich eine der aktuell wichtigsten Studien zur Behandlung der Dupuytren‑Kontraktur vor: den finnischen DETECT‑Trial von Karjalainen und Kolleginnen. Darin werden drei gängige Verfahren direkt miteinander verglichen: Operation (Limited fasciectomy), Nadel‑Fasziotomie und Kollagenase‑Injektion. Ich erkläre in verständlicher Sprache, wie die Studie aufgebaut war, welche Patientinnen und Patienten eingeschlossen wurden und wie die Forscher den Erfolg der Behandlung gemessen haben.  

Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie gut lassen sich krumme Finger mit den verschiedenen Methoden zunächst wieder strecken – und wie stabil bleibt dieses Ergebnis über die ersten zwei Jahre? Sie erfahren, welche Methode im behandelten Finger am langsamsten wieder „krummer“ wurde, wie häufig es zu erneuten Behandlungen kam und ob die Wahl der Therapie Einfluss auf andere, noch unbehandelte Finger hatte.  

Außerdem gehe ich darauf ein, welche Faktoren mit einem schnelleren Fortschreiten der Erkrankung verbunden waren, zum Beispiel jüngeres Alter, Rauchen, Kleinfingerbefall oder eine vor allem am PIP‑Gelenk ausgeprägte Kontraktur. Diese Informationen können helfen, das persönliche Risiko besser einzuschätzen.  

Mein Ziel ist nicht, Ihnen eine „einzig richtige“ Methode vorzuschreiben, sondern die Studienergebnisse so aufzubereiten, dass Sie ein fundiertes Gespräch mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt führen können. Wenn Sie sich für neue wissenschaftliche Daten interessieren und wissen möchten, was sie konkret für Ihren Alltag und Ihre Therapieentscheidung bedeuten, abonnieren Sie gerne „Gut leben mit Dupuytren“.

In diesem Video stelle ich eine der aktuell wichtigsten Studien zur Behandlung der Dupuytren‑Kontraktur vor: den finnischen DETECT‑Trial von Karjalainen und Kolleginnen. Darin werden drei gängige Verfahren direkt miteinander verglichen: Operation (Limited fasciectomy), Nadel‑Fasziotomie und Kollagenase‑Injektion. Ich erkläre in verständlicher Sprache, wie die Studie aufgebaut war, welche Patientinnen und Patienten eingeschlossen wurden und wie die Forscher den Erfolg der Behandlung gemessen haben.

Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie gut lassen sich krumme Finger mit den verschiedenen Methoden zunächst wieder strecken – und wie stabil bleibt dieses Ergebnis über die ersten zwei Jahre? Sie erfahren, welche Methode im behandelten Finger am langsamsten wieder „krummer“ wurde, wie häufig es zu erneuten Behandlungen kam und ob die Wahl der Therapie Einfluss auf andere, noch unbehandelte Finger hatte.

Außerdem gehe ich darauf ein, welche Faktoren mit einem schnelleren Fortschreiten der Erkrankung verbunden waren, zum Beispiel jüngeres Alter, Rauchen, Kleinfingerbefall oder eine vor allem am PIP‑Gelenk ausgeprägte Kontraktur. Diese Informationen können helfen, das persönliche Risiko besser einzuschätzen.

Mein Ziel ist nicht, Ihnen eine „einzig richtige“ Methode vorzuschreiben, sondern die Studienergebnisse so aufzubereiten, dass Sie ein fundiertes Gespräch mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt führen können. Wenn Sie sich für neue wissenschaftliche Daten interessieren und wissen möchten, was sie konkret für Ihren Alltag und Ihre Therapieentscheidung bedeuten, abonnieren Sie gerne „Gut leben mit Dupuytren“.

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OP, Nadel oder Spritze? @duplife

Gut leben mit Dupuytren 22. März 2026 15:00

In diesem Video geht es um eine Perspektive, die in vielen Studien zu Morbus Dupuytren zu kurz kommt: die Sicht der Betroffenen selbst. Ich stelle die Arbeit von Sonja Pelzmann vor, in der systematisch erhoben wurde, wie Menschen mit Dupuytren ihren Alltag, ihre Handfunktion und ihre Lebensqualität erleben.  

Sie erfahren, welche Einschränkungen Patientinnen und Patienten am häufigsten nennen – zum Beispiel Probleme beim Greifen, bei Haus- und Gartenarbeit, bei Hobbys oder bei feinmotorischen Tätigkeiten. Außerdem gehe ich darauf ein, wie stark Schmerzen, Spannungsgefühl und die sichtbare Verformung der Hand als belastend empfunden werden und welchen Einfluss das auf Beruf, soziale Kontakte und Psyche haben kann.  

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie gut sich Betroffene informiert fühlen, welche Erfahrungen sie mit Ärztinnen und Ärzten schildern und was sie sich von der Behandlung wünschen. Dabei wird deutlich, dass es vielen nicht nur um „Gradzahl“ und Streckfähigkeit geht, sondern um ganz konkrete Alltagsziele – vom Händeschütteln bis zum Musizieren.  

Ich zeige, welche Muster sich in den Antworten der Patientinnen und Patienten abzeichnen und wie wir diese Erkenntnisse in der Sprechstunde nutzen können: zum Beispiel, um bessere Fragen zu stellen, Therapieziele gemeinsam zu definieren und Entscheidungen stärker an den individuellen Prioritäten auszurichten.  

Wenn Sie selbst von Dupuytren betroffen sind oder Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, kann dieses Video helfen, die „Patient Journey“ besser zu verstehen. Für weitere verständliche Informationen zu Dupuytren, Knuckle Pads und Behandlungsmöglichkeiten abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.



Diese Studie wurde von der Autorin für den International Dupuytren Award 2026 eingereicht.
Mehr Informationen zum International Dupuytren Award finden Sie auf der Seite der International Dupuytren Society: 
https://www.dupuytren-online.info/dupuytren-award/

In diesem Video geht es um eine Perspektive, die in vielen Studien zu Morbus Dupuytren zu kurz kommt: die Sicht der Betroffenen selbst. Ich stelle die Arbeit von Sonja Pelzmann vor, in der systematisch erhoben wurde, wie Menschen mit Dupuytren ihren Alltag, ihre Handfunktion und ihre Lebensqualität erleben.

Sie erfahren, welche Einschränkungen Patientinnen und Patienten am häufigsten nennen – zum Beispiel Probleme beim Greifen, bei Haus- und Gartenarbeit, bei Hobbys oder bei feinmotorischen Tätigkeiten. Außerdem gehe ich darauf ein, wie stark Schmerzen, Spannungsgefühl und die sichtbare Verformung der Hand als belastend empfunden werden und welchen Einfluss das auf Beruf, soziale Kontakte und Psyche haben kann.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie gut sich Betroffene informiert fühlen, welche Erfahrungen sie mit Ärztinnen und Ärzten schildern und was sie sich von der Behandlung wünschen. Dabei wird deutlich, dass es vielen nicht nur um „Gradzahl“ und Streckfähigkeit geht, sondern um ganz konkrete Alltagsziele – vom Händeschütteln bis zum Musizieren.

Ich zeige, welche Muster sich in den Antworten der Patientinnen und Patienten abzeichnen und wie wir diese Erkenntnisse in der Sprechstunde nutzen können: zum Beispiel, um bessere Fragen zu stellen, Therapieziele gemeinsam zu definieren und Entscheidungen stärker an den individuellen Prioritäten auszurichten.

Wenn Sie selbst von Dupuytren betroffen sind oder Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, kann dieses Video helfen, die „Patient Journey“ besser zu verstehen. Für weitere verständliche Informationen zu Dupuytren, Knuckle Pads und Behandlungsmöglichkeiten abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.



Diese Studie wurde von der Autorin für den International Dupuytren Award 2026 eingereicht.
Mehr Informationen zum International Dupuytren Award finden Sie auf der Seite der International Dupuytren Society:
https://www.dupuytren-online.info/dupuytren-award/

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Dupuytren im Alltag – Die Erfahrungen der Betroffenen @duplife

Gut leben mit Dupuytren 15. März 2026 15:01

Ein Jahr DPT-Orthese. Herr Hahn erzählt. @duplife

Gut leben mit Dupuytren 9. November 2025 16:25

© 2026 Prof. Dr. Bert Reichert

Thema von Anders Norén