Gut leben mit Dupuytren

Nach der PNF

Das Video erklärt, was Patienten nach einer Nadelfasziotomie (perkutane Nadelfasziotomie, PNF) bei der Morbus Dupuytren beachten sollten, um ein möglichst gutes Behandlungsergebnis zu erreichen.

1. Ziel der Behandlung

  • Die Nadelfasziotomie ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem krankhaft verkürzte Bindegewebsstränge in der Hand mit einer Nadel durchtrennt werden.
  • Dadurch kann der gekrümmte Finger wieder gestreckt werden.

2. Verhalten direkt nach dem Eingriff

  • Die Hand sollte zunächst geschont werden.
  • Kleinere Schwellungen oder Blutergüsse können auftreten und sind meist unproblematisch.
  • Ein Verband wird in der Regel nur kurzzeitig benötigt.

3. Bewegung und Übungen

  • Frühe Bewegung der Finger ist wichtig.
  • Patienten sollen die Finger regelmäßig strecken und beugen, um die erreichte Streckung zu erhalten.
  • Zu starke Belastung unmittelbar nach dem Eingriff sollte vermieden werden.

4. Nachbehandlung

  • Oft wird eine Streckschiene für die Nacht empfohlen, besonders in den ersten Wochen.
  • Bei Bedarf kann Handtherapie oder Physiotherapie sinnvoll sein.

5. Erwartung und Langzeitverlauf

  • Die Methode kann die Fingerstellung rasch verbessern, heilt aber die Erkrankung nicht.
  • Rezidive (Wiederauftreten) sind möglich, weshalb regelmäßige Kontrolle sinnvoll ist.
  • Bei erneutem Fortschreiten können weitere Behandlungen erforderlich sein.
Empfehlungen nach der Nadelfasziotomie (PNF) @duplife
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