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Das war 2020

Das Jahresende ist wie ein Zieleinlauf. Können wir mit dem Erreichten zufrieden sein, oder gibt es Anlass, den Kurs zu korrigieren? Anfang 2020 habe ich diesen YouTube-Kanal gestartet und nicht gewusst, was passieren würde. YouTube schickte mir vor ein paar Wochen eine euphorische Bilanz. Grund genug also, die Reihe fortzusetzen? 

Telemedizin

Die Möglichkeit, sich mit heutzutage allgemein verfügbaren technischen Mitteln über weite Distanzen von Experten untersuchen und beraten zu lassen, ist für immer mehr Menschen interessant. Aufwendige Reisen und Wartezeiten entfallen. Mein Eindruck ist, dass besonders solche Patienten davon profitieren können, bei denen die Dupuytrenkrankheit gerade erst begonnen hat, wo also lediglich Knoten entstanden sind. Für diese Situation hat Prof. Seegenschmiedt, ein erfahrener Strahlentherapeut, eine frappierend einfache Lösung gefunden.

Unter dem Mikroskop

Wenn wir Gewebe entfernen, schicken wir es anschließend in die Pathologie. Bei der Dupuytren-Krankheit bestätigt der Pathologe dann nicht nur die Diagnose, sondern er beschreibt auch das Krankheitsstadium. Was sich dahinter verbirgt, erzähle ich Ihnen heute.

Strahlentherapie

Viele Dupuytren-Patienten können von einer Bestrahlung profitieren. Ich freue mich, Ihnen Prof. Keilholz aus Bayreuth vorstellen zu können. Er ist seit vielen Jahren Experte für diese Erkrankung und wird uns in diesem Interview erklären, was man als Patient dazu wissen sollte.

Enzymtherapie nicht verfügbar. Behandlung in Deutschland nur zweite Liga?

Aktuell können wir unsere Dupuytrenpatienten nicht mit Kollagenase behandeln. Das Medikament wird ausschließlich in den USA verkauft, America first, sozusagen. Werden die Patienten in Deutschland deshalb schlechter behandelt? Das ist sicherlich so pauschal nicht richtig und außerdem gibt es noch ein ganz anderes Problem für Amerikaner: viele haben keine Krankenversicherung. Was es sonst noch zu bedenken gibt, schildere ich in diesem neuen Video.

Rezidiv!

Wenn die Erkrankung heilbar wäre, müsste man sich darüber keine Gedanken machen: Was ist eigentlich ein 😒 Rezidiv bei ☝️Morbus Dupuytren? Kommt es überhaupt? Und wenn ja: wann?

Eine ganz neuartige Schiene

Jörg Pattke aus Berlin hat eine neuartige dynamische Fingerschiene entwickelt. In diesem Interview erzählt er uns über seine Erkrankung, wie er behandelt wurde und wie er in seinem Hobbykeller anfing, erste Modelle zu entwickeln. Im zweiten Teil des Videos demonstriert er das Prinzip einem echten Fachmann, unserem Orthopädietechnikermeister Tobias Gruber, den Sie aus einem früheren Video kennen: https://youtu.be/v793PnS2gBI

„Der Fall der Woche“

Eine neue Rubrik auf dem Kanal „Gut leben mit Dupuytren“: Der FALL DER WOCHE.

Ein ganz bestimmter Behandlungsfall aus der zurückliegenden Woche wird gründlich vorgestellt, vor allem die Versorgung im OP.

 

Nr. 1

In diesem Video sehen wir den Patienten zuerst im OP, dann am Tag danach. Mit diesem Blickwinkel kann man Besonderheiten demonstrieren, die an einem konkreten Beispiel besser verständlich werden als bei einer allgemeinen Betrachtung.

Nr. 2

Diesen Patienten konnte ich viele Jahre begleiten und ihm eine „normale“ Operation ersparen. Nun aber hat sich die Erkrankung verschlimmert, die OP kann nicht mehr vermieden werden. Quasi als Beweis zeigt sich eine anatomische Variante im Kleinfinger, die im Fall einer Nadelfasziotomie zu Schäden geführt hätte. Außerdem interessant: eine lokale Lappenplastik hilft, den relativen Hautdefekt, der bei einem lange Zeit gebeugten Finger entsteht, wenn dieser plötzlich wieder gestärkt werden kann, auszugleichen.

Nr. 3

Diesen Patienten kennen Sie schon: er sprach im Interview darüber, welche Erfahrungen er mit der Dupuytren-Erkrankung gemacht hat (https://youtu.be/9owoJ-JGOVc). Heute zeige ich Ihnen die Operation an seinem linken Daumen.