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Enzymtherapie nicht verfügbar. Behandlung in Deutschland nur zweite Liga?

Aktuell können wir unsere Dupuytrenpatienten nicht mit Kollagenase behandeln. Das Medikament wird ausschließlich in den USA verkauft, America first, sozusagen. Werden die Patienten in Deutschland deshalb schlechter behandelt? Das ist sicherlich so pauschal nicht richtig und außerdem gibt es noch ein ganz anderes Problem für Amerikaner: viele haben keine Krankenversicherung. Was es sonst noch zu bedenken gibt, schildere ich in diesem neuen Video.

Rezidiv!

Wenn die Erkrankung heilbar wäre, müsste man sich darüber keine Gedanken machen: Was ist eigentlich ein 😒 Rezidiv bei ☝️Morbus Dupuytren? Kommt es überhaupt? Und wenn ja: wann?

Eine ganz neuartige Schiene

Jörg Pattke aus Berlin hat eine neuartige dynamische Fingerschiene entwickelt. In diesem Interview erzählt er uns über seine Erkrankung, wie er behandelt wurde und wie er in seinem Hobbykeller anfing, erste Modelle zu entwickeln. Im zweiten Teil des Videos demonstriert er das Prinzip einem echten Fachmann, unserem Orthopädietechnikermeister Tobias Gruber, den Sie aus einem früheren Video kennen: https://youtu.be/v793PnS2gBI

„Der Fall der Woche“

Eine neue Rubrik auf dem Kanal „Gut leben mit Dupuytren“: Der FALL DER WOCHE.

Ein ganz bestimmter Behandlungsfall aus der zurückliegenden Woche wird gründlich vorgestellt, vor allem die Versorgung im OP.

 

Nr. 1

In diesem Video sehen wir den Patienten zuerst im OP, dann am Tag danach. Mit diesem Blickwinkel kann man Besonderheiten demonstrieren, die an einem konkreten Beispiel besser verständlich werden als bei einer allgemeinen Betrachtung.

Nr. 2

Diesen Patienten konnte ich viele Jahre begleiten und ihm eine „normale“ Operation ersparen. Nun aber hat sich die Erkrankung verschlimmert, die OP kann nicht mehr vermieden werden. Quasi als Beweis zeigt sich eine anatomische Variante im Kleinfinger, die im Fall einer Nadelfasziotomie zu Schäden geführt hätte. Außerdem interessant: eine lokale Lappenplastik hilft, den relativen Hautdefekt, der bei einem lange Zeit gebeugten Finger entsteht, wenn dieser plötzlich wieder gestärkt werden kann, auszugleichen.

Nr. 3

Diesen Patienten kennen Sie schon: er sprach im Interview darüber, welche Erfahrungen er mit der Dupuytren-Erkrankung gemacht hat (https://youtu.be/9owoJ-JGOVc). Heute zeige ich Ihnen die Operation an seinem linken Daumen.

Was ist ein Experte?

Wer ist Spezialist, wer Experte?

Manche Patienten kommen zu mir weil sie glauben, ich sei ein Spezialist für M. Dupuytren, ein Experte.  Ja, stimmt das eigentlich?

Ist ein Doktor- oder gar Professorentitel Garant für Kompetenz?

Blase am Finger? Bitte nicht eröffnen! Infektionsgefahr!

Knoten an den Fingerknöcheln können ektope Formen der Dupuytrenerkrankung sein. Wenn Vorwölbungen aber eher weich sind und über den letzten Gelenken der Finger, den Endgelenken, dann handelt es sich um etwas anderes, nämlich blasenartige Zysten, die Ausläufer der Gelenkkapsel sind.

Im Video werden Ausschnitte aus zwei Eingriffen, die ich an unterschiedlichen Patienten durchgeführt habe, demonstriert und das Langzeitergebnis nach einem Jahr stammt von einer dritten, ebenfalls eigenen Patientin.

Im dritten Anlauf

In diesem Gespräch schaut Herr Völkel, der schon seit seiner Jugend mit M. Dupuytren und vor allen M. Ledderhose zu tun hat, auf das letzte Jahr zurück. Eigentlich hatte er gehofft, mit einem neuen Medikament erfolgreich von seiner Streckblockade am rechten Ringfinger befreit zu werden, was aber misslang. Und die dann folgende Nadelfasziotomie musste abgebrochen werden, weil ein Nerv im Weg war. Schließlich blieb nur noch die Operation, über die bereits ein Clip produziert wurde (https://youtu.be/GKoxdpHDbXs). Nun sind etwas mehr als drei Monate vergangen und Herr Völkel berichtet von seinen Erfahrungen.

Knöchelpolster

Wenn wir in der Medizin erkranktes Gewebe an einer Stelle finden, wo es sich normalerweise nicht befindet, nennen wir das Ektopie. Bei manchen Dupuytren-Patienten finden wir ektope Formen an den Fußsohlen, am Genitale und auch auf der Streckseite der Finger. Heute geht es um die Knöchelpolster, im Englisch „knuckle pad“ genannt.