In diesem Video stellt Handchirurg Bert Reichert den Fall eines Patienten („Herr Wolf“) mit fortgeschrittener Morbus Dupuytren vor, bei dem mehrere Finger der rechten Hand durch Streckblockaden stark eingeschränkt waren.

Der Patient hatte sich ursprünglich Hoffnung auf eine minimalinvasive Behandlung (z. B. Nadelfasziotomie/PNF) gemacht, doch aufgrund der ausgeprägten Verwachsungen kam letztlich nur eine operative Versorgung infrage. Reichert führte eine schonende Operation mit wenigen Hautschnitten durch, bei der die krankhaften Stränge und Knoten entfernt wurden.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Patient den gesamten Verlauf selbst mit eigenen Videos dokumentierte – von der Situation kurz vor der OP bis zu den Wochen danach. Bereits kurz nach der Operation zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Streckfähigkeit, ohne relevante Schwellung oder Komplikationen.

Im Verlauf der folgenden Wochen stabilisierte sich das Ergebnis weiter: Die Wunden heilten gut, die Beweglichkeit kehrte deutlich zurück, und alltägliche Handfunktionen (Greifen, Schreiben, Anziehen von Handschuhen etc.) wurden wieder problemlos möglich. Nach etwa 11 Wochen berichtete der Patient nahezu vollständige Wiederherstellung der Funktion mit nur noch minimal sichtbaren Operationsspuren.

Der Fall zeigt eindrucksvoll den postoperativen Heilungsverlauf bei Morbus Dupuytren und die oft schrittweise, aber deutliche funktionelle Verbesserung nach chirurgischer Behandlung.

 
 
Herr Wolf berichtet #gutlebenmitdupuytren
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